Fachtag zur gewaltfreien Kindheit 2026 - Köln

Köln Nordrhein-Westfalen Daniel Friederes Denise Nobis Peggy Sarnowsky-Bresnik

2026 findet erstmalig der Fachtag zur Gewaltfreien Kindheit in Köln statt. Gegründet wurde er in Berlin 2023. Am 30.04.2026 schaffen wir mehr Bewusstsein im Kinderschutz für Eltern und pädagogische Fachkräfte. Werde mit uns laut für den Kinderschutz und schließe dich uns an.

Wir haben noch viel vor. Du kannst den Unterschied machen!

In Köln, im Bürgerhaus Kalk, werden Sie von den folgenden Dozent:innen auf der Bühne und im Workshop begrüßt.

Dozent:innen

Fachvorträge

  • Wenn zu wenig Hände zu viele Herzen tragen - Personalmangel als Risiko für eine gewaltfreie Kindheit
    von Janine Schmies
  • Wenn Kinderschutz auf Widerstand trifft – Konflikte erkennen, verstehen und gemeinsam handlungsfähig bleiben
    von Hergen Sasse
  • Selbst-bewusst-sein für den Kinderschutz
    von Daniel Friederes

Workshops

  • Überleben im System - Herz und Klarheit als Basis für gelebten Kinderschutz
    von Janine Schmies
  • Gemeinsam klar bleiben – Konflikte im Team rund um Kinderschutz meistern
    von Hergen Sasse
  • Den "inneren Beobachter" schärfen
    von Daniel Friederes
  • Magie verbindet – Zaubern für Beziehung, Vertrauen und Miteinander
    von Denise Nobis
  • Beschwerden von Kindern in der Kita wahrnehmen und Gewaltschutz durch partizipative Ansätze stärken
    von Peggy Bresnik

Workshop-Details zum aufklappen

Der Alltag in Kitas ist herausfordernd: Personalmangel, hohe emotionale Anforderungen und ein ständiges Funktionieren bringen viele Fachkräfte an ihre Grenzen. Unser Nervensystem reagiert darauf oft mit Rückzug, Stress oder Daueranspannung – wir geraten in den Überlebensmodus. Doch für gelebten Kinderschutz braucht es mehr als reines Durchhalten: Es braucht Erwachsene, die präsent, innerlich stabil und handlungsfähig bleiben können – auch unter Druck.

In diesem Workshop besprechen wir, wie Selbstfürsorge und klare Grenzen als Schutzfaktoren wirken, wie wir unser Nervensystem mit praktischen Tools regulieren, um aus dem Überlebensmodus herauszukommen, und wie wir trotz Personalmangel in Verbindung mit uns selbst und den Kindern bleiben.

Du erhältst ein Workbook mit den wichtigsten Richtwerten aus meiner pädagogischen Praxis bei Personalausfall, damit du gestärkt in deinen Alltag zurückkehren kannst. Mit Herz und Klarheit richten wir den Blick auf das, was wir beeinflussen können für uns selbst, für unser Team und für den Schutz der Kinder, die auf uns angewiesen sind.

Im anschließenden Workshop reflektieren wir typische Spannungsfelder im Kollegium: Schweigen, Zögern, Uneinigkeit oder Unsicherheiten in der Kommunikation.

Was brauchen Teams, um kinderschutzrelevante Hinweise offen ansprechen zu können? Wie gelingt es, Verantwortung zu übernehmen, ohne andere unter Druck zu setzen? Und wie können wir auch in schwierigen Gesprächen Verbindung halten? Mit Hilfe konkreter Tools aus der Konfliktkommunikation entwickeln wir gemeinsam erste Schritte für mehr Klarheit, Beziehung und Handlungsfähigkeit im eigenen Team.

Gewaltschutz in der Kita beginnt mit der (Selbst-) Fürsorge der pädagogischen Mitarbeiter – Was haben eigentlich Self Care und Stressmanagement mit dem Schutz vor Gewalt in der Kita zu tun? In der Praxis sind die herausfordernden Rahmenbedingungen und steigende Anforderungen an die pädagogischen Teams die Hauptursachen für grenzverletzendes Verhalten in der Kita.

Neben einer detaillierten Risikoanalyse und daraus folgenden konkreten Handlungsleitlinien, sind ein gezieltes Stressmanagement, (Selbst-) Fürsorgestrategien und damit Resilienzförderung ein elementarer Baustein für eine gelingende Interaktionsqualität mit Kindern, deren Familien und im Team.

Um in der pädagogischen Praxis bedürfnisorientiert arbeiten zu können und damit grenzverletzendes Verhalten zu vermeiden, müssen zunächst die eigenen Bedürfnisse wahrgenommen und Strategien zur Selbstregulation entwickelt und etabliert werden.

Inhalte des Workshops

  • Zusammenhang von Self Care und Stressmanagement und Interaktionsqualität erfahren
  • Grundlagen von Self Care, Stressmanagement und Resilienz
  • Identifikation der eigenen Stressoren und individuelle Strategien für den Umgang damit erarbeiten
  • Self Care Strategien kennenlernen
  • Austausch und Best -Praxis mit Kolleg:innen

Still wird’s. Kein „Pssst!“, kein erhobener Zeigefinger. Nur ein kleines Stück Magie und plötzlich sind alle Augen auf dich gerichtet.

Zauberei kann genau das

Sie verbindet, begeistert und bringt Kinder wie Erwachsene zum Staunen. Und noch viel mehr:

Um in der pädagogischen Praxis bedürfnisorientiert arbeiten zu können und damit grenzverletzendes Verhalten zu vermeiden, müssen zunächst die eigenen Bedürfnisse wahrgenommen und Strategien zur Selbstregulation entwickelt und etabliert werden.

Sie ist ein Türöffner für Beziehung, ein kraftvolles Werkzeug im Kinderschutz – und eine Bühne, auf der Kinder sicher, gesehen und stark sein dürfen.

In diesem Workshop entdecken wir gemeinsam, wie du Zauberei gezielt in deinem pädagogischen Alltag einsetzen kannst – nicht als Show, sondern als Haltung.

Als kreative Möglichkeit, Aufmerksamkeit achtsam zu lenken, Räume zu beruhigen, Kinder zu empowern und eine Atmosphäre zu schaffen, in der Vertrauen wächst.

Du bekommst

  • magische Ideen, wie du Kinder berühren kannst – ohne sie zu überrumpeln
  • alltagstaugliche Zaubertricks, die mit einfachen Mitteln große Wirkung entfalten
  • Impulse, wie Zauberei zur Stärkung von Selbstwert und Gruppenzugehörigkeit beiträgt
  • kreative Methoden, um Kinder zum Mitmachen statt Zuschauen zu bewegen Inspiration, wie du mit Magie eine Schutzatmosphäre schaffst, in der jedes Kind sicher ist
  • Zeit und Raum, eigene kleine Zaubereien zu entwickeln, die du direkt mitnehmen kannst

Ob leise oder laut, zurückhaltend oder wild – jedes Kind hat ein Recht auf Beteiligung, auf Sicherheit und auf einen Platz, an dem es glänzen darf. Zauberei kann dabei eine Brücke sein. Magie verbindet. Und sie beginnt bei dir.

Zielgruppe

Kindertagespflegepersonen, pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen, insbesondere für die Arbeit mit Kindern unter drei Jahren

Workshop-Beschreibung

In diesem interaktiven Workshop setzen wir uns mit der Bedeutung von Beschwerdemanagement für Kinder unter drei Jahren auseinander und beleuchten, wie wir die Partizipation der Kleinsten im Einklang mit den UN-Kinderrechten fördern können. Partizipation ist nicht nur ein Recht, sondern auch eine Grundlage für die Entwicklung einer positiven und sicheren Umgebung in der Kita.

Wir werden folgende Fragen erörtern

  • Wie können wir Kinder, die sich am Anfang ihres Spracherwerbs befinden, in Entscheidungsprozesse einbeziehen?
  • Welche entwicklungsangemessenen Methoden gibt es, um Beschwerden von Kindern wahrzunehmen und ernst zu nehmen?
  • Wie lässt sich ein effektives Beschwerdeverfahren gemäß dem Bundeskinderschutzgesetz in der Kindertagespflege und Kita umsetzen?

Inhalte des Workshops

  • Theoretische Grundlagen der Partizipation und des Beschwerdemanagements
  • Praktische Methoden zur Wahrnehmung und Bearbeitung von Beschwerden
  • Austausch über Erfahrungen und Best Practices im Umgang mit Beschwerden und Gewaltschutz

Ziele des Workshops

  • Die Teilnehmenden entwickeln ein vertieftes Verständnis für die Bedeutung von Beschwerdemanagement und Partizipation in der Arbeit mit Kindern unter drei Jahren.
  • Sie erlernen konkrete Methoden zur Umsetzung eines Beschwerdeverfahrens, das auch für sprachlich noch nicht ausgereifte Kinder zugänglich ist.
  • Die Teilnehmenden reflektieren ihre eigenen Bedürfnisse und erarbeiten Strategien zur Stressbewältigung, um eine positive Interaktionsqualität zu gewährleisten.

Details

Kurs-Nr.
DF-260430-09
Termine
Do, 30. Apr 2026
09:30 - 10:00 Uhr
Einlass
Do, 30. Apr 2026
10:00 - 18:30 Uhr
Fachtag (siehe Ablaufplan)
Veranstaltungsort
Bürgerhaus Kalk
Kalk-Mülheimer Str. 58
51103 Köln
Dozenten
Daniel Friederes
Denise Nobis
Peggy Sarnowsky-Bresnik
Kursgebühr
189,00 € pro Person
inklusive 19% Umsatzsatzsteuer

Kontoinhaber
Gewaltfreie Kindheit 365 UG
Bankinstitut
Postbank/DSL Ndl der Deutsche Bank
IBAN
DE72100703990066372400
BIC
DEUTDEBBP32
Verwendungszweck
DF-260430-09 / Vorname Nachname

Bitte stellen Sie sicher, dass Ihre Seminargebühr vor Beginn des Seminars beglichen wird. Sollte dies aus Zeitgründen (kurzfristige Anmeldung oder Trägerrechnung) nicht möglich sein, schreiben Sie uns an info@gewaltfreie-kindheit.de. Nehmen Sie bitte zur Kenntnis, dass Sie sich kostenpflichtig angemeldet haben und beachten Sie unseren Teilnahme- und Stornierungshinweis!

Eine Teilnahmebescheinigung kann erst nach vollständiger Anwesenheit in Ihrem Wunsch-Seminar und nach vollständigem Überweisungseingang an Sie ausgehändigt werden.

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